Horn 2020 - das passiert im Stadtteil

02. Dezember 2019


2020 erwarten die Hornerinnen und Horner große Veränderungen im Stadtteil: U-Bahn-Bau, Wohnungsbau, Mitte Machen, neues Programm im Stadtteilhaus - der Überblick:

 

U4-Ausbau:

Noch läuft das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der U4 in Richtung Horner Geest. Die Hochbahn steht in den Startlöchern, gleichzeitig regt sich Widerstand im Stadtteil. Die Bürgerinitiative "Rettet Horn!" hat bereits über 4.000 Unterschriften gesammelt, zuletzt diskutierten die Anwohner am 12. November mit den örtlichen Bürgerschaftsabgeordneten im Stadtteilhaus. Auch die Horner Stadtteilkonferenz, das Treffen der sozialen Einrichtungen im Stadtteil, diskutierte das Thema ausgiebig. Es zeigt sich, dass der Stadtteil hin- und hergerissen ist zwischen Zustimmung zum Ausbau des Nahverkehrs und Ablehnung der enormen Baukosten, Baumfällungen und voraussichtlich sieben Jahren Bauzeit im Stadtteil. 2020 soll es, wenn alle Prüfungen abgeschlossen sind, losgehen. Dass noch ein Stadtteilfest auf dem Parkplatz am Stadtteilhaus stattfinden wird, wünschen wir uns sehr - die Entscheidung über den Veranstaltungsort können wir aber erst treffen, wenn die Hamburger Hochbahn grünes Licht gibt.

Bauprogramme:

Der Wohnungsbau spielt in Horn, wie im Rest der Stadt, derzeit eine zentrale Rolle. Nachdem einige Wohnhäuser in der Washingtonallee neugebaut wurden, stehen 2020 weitere Projekte an: der erste Block an der Sievekingsallee/Ring 2/Horner Weg soll neu gebau und aufgestockt werden, Am Gojenboom und anderen Wohnstraßen im ganzen Stadtteil laufen Fassaden- und Modernisierungsarbeiten, die ehemalige Dänisch-Deutsche Jugendakademie im Blohm's Park soll aufwendig saniert werden, das Rauhe Haus baut inklusive Mehrgenerationen-Wohnungen auf dem Stfitungsgelände.

Programm im Stadtteilhaus:

Auch wir wollen 2020 einiges erneuern. Nachdem unsere Hausgemeinschaft auf zwei Workshops zunächst das Kulturprogramm und anschließend Die Zusammenarbeit im Haus überarbeitet hat, folgen im nächsten Jahr die ersten Ergebnisse.
Mehr eigenes Kulturprogramm: Wir fahren 2020 das reine Bühnenprogramm zurück und setzen auf kulturpädagogische Angebote für Jung und Alt, erweitern unseren Filmabend um Vorfilme über Hamburg, wollen u.A. zu den Themen Nachhaltigkeit und Umwelt, Heimat, Gesundheit und Bewegung Anwohner aktivieren. Damit wagen wir im kommenden Jahr einen großen Schritt - unsere Stadtteilarbeit soll gleichberechtigt zum Unterhaltungsprogramm werden.
Stadtteilfest 2020: ob wir in den Von Dratelschener Park ausweichen müssen, wissen wir noch nicht. Was wir jedoch wissen - das Satdtteilfest wird 2020 bunter und aktiver. Mehr wollen wir an dieser Stelle nicht verraten.
die Hausgemeinschaft: wir haben uns seit unserer Gründung zur Zusammenarbeit verpflichtet, nach 4 Jahren haben wir die bisherigen Bemühungen ausgewertet und die Stoßrichtung für die nächstne Jahre formuliert. Wir wollen zukünftig mehr gemeinsame Programme veranstalten, uns besser strukturieren und noch präsenter im Stadtteil sein. Unsere Mitglieder und die Engagierten im Haus sind wie eine Familie und wir wollen unsere Energie nutzen, um den Stadtteil noch besser zu machen.

Mitte Machen:

Der Bezirk, die Stadt und der Bund haben viele Millionen Euro für den Ausbau sozialer Infrastruktur in Horn locker gemacht. Es entstehen drei neue Zentren, in denen soziale Angebote zusammengefasst werden. Die neuen Standorte werden nach jetziger Planung: Das Projekt "Horner Aufschwung" in der Horner Geest, das "Dock 33" am Tribünenweg und die Timotheuskirche an der Washingtonallee werden um- oder neugebaut, damit die Angebote in Horn besser zusammengeführt werden.

 

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